HAHN – Medizinrecht

Sie haben einen Gesundheitsschaden erlitten oder in der Familie sogar einen Todesfall zu beklagen und sind der Ansicht, dass eine fehlerhafte Behandlung oder unzureichende Aufklärung über die Risiken der Behandlung stattgefunden hat? Möglicherweise geht der Schaden auch auf ein fehlerhaftes Medizinprodukt zurück. Wir vertreten Ihre Haftungsansprüche gegenüber Ärzten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Herstellern / Vertriebsunternehmen von Medizinprodukten. HAHN Rechtsanwälte ist spezialisiert auf die Vertretung von Patienten im Schadensfall.

Die Anzahl der Haftpflichtfälle sind seit Jahrzehnten stetig gestiegen. Nach aktuellen Schätzungen wird in Deutschland von ca. 40.000 Fällen pro Jahr ausgegangen. Dabei sind vor allem die Fachbereiche Chirurgie, Geburtshilfe, Gynäkologie und Orthopädie betroffen.

Häufig sind mit derartigen Körper- und Gesundheitsschäden, die durch Behandlungsfehler oder unzureichende Risikoaufklärung verursacht worden sind, nicht nur Schmerzen und starke persönliche Einschränkungen verbunden, sondern auch Kosten und finanzielle Nachteile. Schadensersatzansprüche geltend zu machen heißt, neben der Verfolgung von Schmerzensgeldansprüchen, daher regelmäßig auch die Geltendmachung von materiellen Schäden wie etwa Kosten für die Haushausführung, Rentenansprüche etc.  

Gerade in derartigen schweren Lebenslagen ist es wichtig, qualifizierte fachanwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Dabei geht es in einem ersten Schritt vor allem darum festzustellen, welcher Sachverhalt sich zugetragen hat und aufgrund dessen von einem Verschulden des Arztes, des Krankenhauses, der Pflegeeinrichtung oder anderer Beteiligter wie zum Beispiel Hersteller von Medizinprodukten auszugehen ist.

Ob beispielsweise ein Behandlungsfehler vorliegt, wird durch ein Sachverständigengutachten geklärt, das insbesondere für gesetzlich Krankenversicherte kostenfrei beansprucht werden kann. Dem Patienten können bei der Anspruchsdurchsetzung bei ärztlichen Kunstfehlern auch Beweiserleichterungen zugutekommen, wenn beispielsweise von einem groben Behandlungsfehler auszugehen ist. Auch dieses wird durch ein Sachverständigengutachten geklärt. Die Beweiserleichterungen greifen ferner dann, wenn es sich um einen voll beherrschbaren Gefahrenbereich handelt.

Macht der Patient geltend, dass er über das sich realisierte Risiko nicht aufgeklärt worden ist, hat der Arzt zu beweisen, dass eine ordnungsgemäße Aufklärung erfolgt ist. 

Sprechen Sie uns an! Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann steht für ein kostenfreies Erstgespräch gerne telefonisch oder auch persönlich zur Verfügung. Gerne beraten wir Sie in diesem Erstgespräch auch über die Kosten bei weiterer Beauftragung und das weitere Vorgehen. Sofern eine Rechtsschutzversicherung besteht, klären wir deren Eintritt gerne mit ab. Im Einzelfall besteht auch die Möglichkeit der Vereinbarung eines Erfolgshonorars.

 

Wir sind bundesweit tätig.

Aktuelles

07.07.2016 - Bruch Ihrer Hüftprothese oder Bruchrisiko? Wir prüfen Ihre Schadensersatz- und...

Sollten Sie den Verdacht haben, dass in Ihrem Fall eine fehlerhafte Hüftprothese implantiert wurde oder sonstige Fehler bei der Operation erfolgt sind, prüfen wir Ihre möglichen Ansprüche...

06.07.2016 - Behandlungsfehler bei der Schwangerschaftsbetreuung oder Geburtshilfe /...

Sollten Sie den Verdacht haben, dass in Ihrem Fall während der Schwangerschaft oder beim Geburtsvorgang eine fehlerhafte Behandlung erfolgt ist, oder dass Sie unzureichend über bestimmte Risiken...

09.03.2016 - Ranier Technology Bandscheibenprothesen – Hahn Rechtsanwälte vertritt...

Das Ausmaß ist insgesamt noch gar nicht absehbar“, so Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann, die bereits betroffene Patienten vertritt. Nicht nur das Klinikum Leer bzw. dort...

18.12.2015 - Fehlerhafte Bandscheibenprothesen des Herstellers Ranier Technology – Ihre...

Nach Angaben der Kaufmännische Krankenkasse in Hannover sollen über 11.000 Bandscheibenprothesen des britischen Herstellers Ranier Patienten eingesetzt worden sein. Die Ranier Technology Ltd....

10.08.2015 - Alarmierende Zahlen: Deutschlandweit pro Jahr 400.000 bis 600.000 Infektionen...

Nach der Studie von Prof. Matthias Schrappe „Qualität 2030. Die umfassende Strategie für das Gesundheitswesen“ (2015) muss allein in Deutschland im Krankenhausbereich mit 400.000 bis 600.000...

14.07.2015 - EuGH: Potentieller Fehler von Medizinprodukten kann Prospektfehler im Sinne...

Ist ein Produkt fehlerhaft im Sinne der Produkthaftungsrichtlinie 85/374/EWG des Rates vom 25.07.1985, wenn Produkten aus der Serie bzw. Produktgruppe ein Sicherheitsrisiko immanent ist, aber...

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