Kosten

Mit welchen Kosten müssen Sie bei Mandatierung rechnen?

Wir haben nachfolgend einige Grundsätze zusammengestellt, die wir gerne Im Rahmen des unverbindlichen kostenfreien Erstberatungsgesprächs näher erläutern.

 

1. Sie verfügen über eine Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, prüfen wir gerne für Sie, ob die Rechtsschutzversicherung eintrittspflichtig ist und nehmen eine Kostendeckungsanfrage vor. Die Rechtsschutzversicherung muss bereits zum Zeitpunkt des Schadensfalls bestanden haben. Sollte die Rechtsschutzversicherung die Kosten übernehmen, entstehen für Sie, bis auf etwaige Fahrtkosten und einen im Versicherungsvertrag vereinbarten Selbstbehalt, keine weiteren Kosten.

 

2. Sie verfügen über keine Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie über keine Rechtsschutzversicherung verfügen, würden wir Ihnen vor Mandatserteilung die Kosten bei außergerichtlicher Beauftragung mitteilen. Die Gebühren richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dem Gegenstandswert, der anhand des zu ermittelnden Schadens bemessen wird (materieller Schaden zzgl. Schmerzensgeld).

 

a) Außergerichtliche Tätigkeit

Im Rahmen der außergerichtlichen Beauftragung kommt alternativ zu der Abrechnung nach RVG bei entsprechend hohen Gegenstandswerten grundsätzlich auch eine Tätigkeit auf der Basis eines Erfolgshonorars in Betracht. Hierzu würden wir ein konkretes Angebot unterbreiten.

 

b) Gerichtliche Rechtsverfolgung

Im Fall eines gerichtlichen Vorgehens würden wir Ihnen die Kosten im Vorhinein bzw. das bestehende Kostenrisiko mitteilen.

Ab Streitwerten von regelmäßig 100.000 EUR (im Einzelfall sind auch geringere Streitwerte finanzbar) kommt grundsätzlich auch eine Prozessfinanzierung in Betracht. Wir verfügen über entsprechende Erfahrungen und würden bei Interesse eine Prozessfinanzierungsanfrage für Sie vornehmen.

 

3. Kosten für Sachverständigengutachten

In Arzthaftungsfällen ist es stets erforderlich, ein Sachverständigengutachten einzuholen.

Für gesetzlich Krankenversicherte besteht unter anderem die Möglichkeit, ein Gutachten über den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einzuholen. Kosten entstehen für Sie dadurch nicht.

Bei Mandanten, die in der privaten Krankenversicherung versichert sind, wären des Kosten des Sachverständigengutachtens selbst zu tragen.

 

Gerne beraten wir Sie im Detail über das zweckmäßige Vorgehen. Unser Bestreben ist es, möglichst außergerichtliche Lösungen mit den Haftpflichtversicherungen zu erreichen. Für diesen Fall wäre ein weiteres gerichtliches Vorgehen nicht erforderlich.