Urteile zur Risiko-/ Selbstbestimmungsaufklärung

Beispiele für typische aufklärungspflichtige Risiken sind:

  • Das Risiko einer Halbseitenlähmung bei der Angiographie (OLG Hamm, VersR, 1981, 686).
  • Das Risiko eines Hirninfarktes (Apoplex) in 3 bis 8 % der Fälle nach einer Marcumarisierung (mdl. Gutachten des Sachverständigen in dem Berufungsrechtstreit OLG Hamm - 3 U 132/97 -).
  • Die Gefahr einer Hodenatrohpie bei einer Leistenbruchoperation (OLG Stuttgart, VersR 1998, 1111 unter Hinweis auf BGH, VersR 1980, 940, 942 sowie OLG München, VersR 1995, 95).
  • Das Risiko einer Infektion nach der Punktion eines Kniegelenkes (BGH, VersR 1994, 1302).
  • Bei einer Nasenscheidewand- und Nasennebenhöhlenoperation das Risiko einer Hirnhautentzündung (Meningitis) (AHRS, 14519/101).
  • Bei einer dauerhaften Nervschädigung nach einer Hüftgelenksoperation (AHRS, 4519/101.
  • Bei einer Myelograhie das Risiko einer Querschnittslähmung (BGH NJW 1996, 777).
  • Bei einer CT gesteuerten periradikulären Lumbalinfiltration über das Risiko einer Querschnittslähmung (OLG Köln, MedR 2012, 121).